Timor-Leste & Bali

               Inselhopping in Südostasien






Indonesien / Bali






01. Mai 2018            Kuta  -  Mengwi  -  Tabanan


Nach ruhiger Nacht im tollen Hotel gab’s ein erstklassiges Frühstücksbuffet, ehe man sich direkt um die Ecke vom Hotel nach einem Roller für die nächsten Tage umsah. Schnell war man im Geschäft und für 4€ pro Tag war ein feiner schwarzer Flitzer gebucht.

Direkt nach Anmietung wollte man die ersten zwei Tempel anfahren, welche man sich bereits zu Hause rausgesucht hatte. Ein kleiner Stopp wurde aber noch bei einem Händler für Benzin eingelegt, welcher an jeder Ecke in Glasflaschen zu 10.000 Rupien der Liter zu erwerben ist. 

Tank voll bis oben hin ging es in gut einer Stunde in die Stadt Mengwi, wo der tolle Taman Ayun Tempel zu finden ist. Direkt im Stadtzentrum steht einer der schönsten Tempel Balis, wo man direkt am Eingang einen Parkplatz für den Roller bekam.








Die Lage auf einer Flussinsel und die absolute Sauberkeit sowie die tolle Bepflanzung mit ewig vielen blühenden Bäumen macht die Anlage auf jeden Fall sehenswert.

Die schönen Stufendächer der Tempelhäuser machen das Highlight aus und man kann herrlich in aller Ruhe durch die Anlage schlendern.











Alles besichtigt ging es weiter in den Bezirk Tabanan direkt an die Küste, wo man den absolut sehenswerten Meerestempel Tanah Lot findet.








Hier ist es schon alles sehr touristisch und es gibt riesige Parkplätze für die Roller und Souvenirgeschäfte ohne Ende. 

Hat man diese aber hinter sich gebracht gibt es einen atemberaubenden Blick auf den Tempel zu sehen, welcher bei Flut komplett von Wasser umgeben ist. Nur bei Ebbe am Spätnachmittag kann man den Tempel über die Steinklippen erreichen und besuchen. Tolle Anlage und auf jeden Fall einen Besuch wert.










Für den ersten Tag genug gesehen, ging’s zurück nach Kuta ins Hotel wo der Roller gratis in der Tiefgarage geparkt werden konnte.

Am Pool auf der coolen Dachterrasse verbrachte man den Nachmittag, ehe man in der Skylounge den traumhaften Sonnenuntergang über Bali genießen konnte.





Nach einem Abendessen an der Promenade ging ein erster toller Tag mit ein paar Bintang auf der Dachterrasse zu Ende.


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02. Mai 2018             Kuta  -  Tegallalang  -  Manukaya  -  Tampaksiring


Heute standen direkt 3 Ziele auf der Tagesagenda und da als erstes die Reisterrassen von Tegallalang auf dem Programm standen, startete ich bereits um 7.30 Uhr um der übelsten Mittagshitze und dem Ansturm der Touris aus dem Weg zu gehen.

Rund 1.40 Std. Fahrtzeit waren für die knapp 60 km zu absolvieren, da der Verkehr rund um Denpasar mal wieder vom Feinsten war. Aber es wurde sich vorzüglich durchgeschlängelt und somit war man vor den Tourimassen vor Ort. 

Eintritt inklusive Roller parken kostet 10.000 Rupien und umgehend machte ich mich durch die wahnsinnig schöne Dschungellandschaft zum Aufstieg auf die Terrassen.










Die Palmengesäumte Landschaft und die Ruhe die noch herrschte, machten den Besuch zu einem absoluten Erlebnis. Man kann über kleine Wege bis nach oben wandern und hat von dort einen phänomenalen Blick über die Anlage.








Gemütlich alles erkundet, ging es zurück zum schwarzen Blitz und in nur 20 Minuten weiter zum Balinesischen Wassertempel Tirta Empul.





Hier war dann ab dem Eingang zum ersten mal der Sarong zu tragen, damit die Beine bedeckt sind. Der Sarong ist eine Art Wickelrock, welchen man an den Tempeln die es verlangen gratis zu Verfügung gestellt bekommt und am Ende des Besuchs wieder abzugeben hat. 

Der Tirta Empul beherbergt heilige Quellen, welche in einem Becken im Tempel entspringen und über Zuflüsse in 2 weitere Becken geleitet werden wo Gläubige sich das Wasser über die Köpfe laufen lassen und dabei ihre Gebete sprechen.





Toll anzusehen und man kriegt dabei einen guten Einblick in die Kultur der Hindus. Hinter den Becken befindet sich dann der eigentliche Tempel mit etlichen Gebäuden und dem Becken der Quelle.

In Richtung Ausgang gibt es dann noch ein Wasserbecken mit hunderten von bunten Koi Karpfen zu sehen, ehe danach auch dieser Besuch zu Ende geht.











Letzter Stopp für diesen Tag waren die nur wenige Minuten entfernten Königsgräber von Gunung Kawi. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten auf Bali. 

Insgesamt befinden sich hier 10 Königsgräber, welche erst im Jahre 1920 entdeckt wurden. Vom Rollerparkplatz führen 300 Treppenstufen durch Reisfelder hinunter, ehe man die Anlage erreicht.






Auch hier wirkt alles recht beeindruckend und man befindet sich mal wieder mitten im Urwald zwischen Reisfeldern, Wasserfällen und herumspringenden Affen.








Mittlerweile war die Hitze wieder zu 100% angekommen und die 300 Stufen wieder rauf waren nun wirklich kein Vergnügen mehr zum Abschluss des Sightseeingtages.

Klitschnass kam man oben wieder an und man schmiss fix den Roller an damit der Fahrtwind einen wieder trocken legte.




Ein Trinkstopp wurde zwischendurch noch eingelegt, ehe man am frühen Nachmittag wieder das kühle Nass des Pools erreichte. Auch von innen wurde mit etlichen Bintang Bieren der Flüssigkeitsverlust wieder aufgefrischt.

Auch heute war der Sonnenuntergang ein Muss für mich, welcher mich abermals begeisterte. Recht müde ging’s heute mal was früher ins Bettchen.


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03. Mai 2018            Kuta  -  Uluwatu  -  Padang Padang Beach


Nach dem heutigen Frühstücksbuffet ging es ganz in den Süden der Insel zum Uluwatu Tempel. Seine Lage ganz an der Spitze der 70 m hohen Felsenklippen macht ihn zum beliebten Ausflugsziel bei Sonnenuntergang.

Man selber wählte die Morgenstunden um wieder mal den größten Tourimassen zu entgehen. 30.000 Rupien Eintritt sind zu entrichten und auch hier darf der Sarong nicht fehlen.

Direkt am Eingang wird man sogar auf Deutsch vor den diebischen Affen gewarnt, welche frei durch die Tempelanlage huschen und alles was nicht in den Hosentaschen verstaut ist versuchen zu klauen. Man meint sie halten alles für Früchte und essbares und haben es auf alles abgesehen was lose am Körper baumelt.





Bereits am frühen Morgen war hier schon einiges los und man machte sich zuerst mal auf den Weg entlang der Klippen für ein paar tolle Fotos in Richtung Tempel. Ins innere kommt man nicht und man darf nur außerhalb des Tempels entlang laufen.








Schönes Panorama von hier oben über die Anlage und aufs Meer. Da man den Tempel nicht betreten darf, kann allein die Lage und die Aussicht punkten, die Tempelanlage hingegen selber leider nicht.










Schlimm auch wieder das mittlerweile nicht nur der Selfiestick die Touriherzen höher schlagen lässt, sondern das jetzt auch schon fliegende Drohnen fast überall erlaubt sind. Einfach nur nervig die Dinger und total überflüssig so was zu Hause ins Reisegepäck zu stecken. 

Nachdem dann auch der zehnte Strohhut der Japanischen Touristen mit den Affen in den Baumkronen verschwand, war es Zeit für mich die Anlage zu verlassen und einen Schwimmstopp am Padang Padang Beach einzulegen.



Nur gut 15 Minuten entfernt liegt die kleine Bucht, welche von der Straße aus nur über steile Treppen zu erreichen ist, welche zwischen Felswänden entlang bis zum Beach führen.



 



Schöner Strandabschnitt welchen man auf jeden Fall den überfüllten und nicht so schönen Stränden rund um Kuta vorziehen sollte. Insgesamt ist es hier im Süden eh viel ruhiger und man fährt teilweise kilometerweit nur mit ein paar weiteren wenigen Rollern auf der Straße.









Ein kühles Bintang wurde sich gegönnt und nach ein paar Schwimmrunden im sauberen Wasser ging es wieder auf den Hobel und durch den chaotischen Verkehr in Denpasar zurück ans Hotel.




Abermals klang der Tag im Pool und beim Sundowner auf der Dachterrasse des Hotels aus. Später gab’s noch ein vorzügliches Abendessen im Mama's German Restaurant was den Tag herrlich abrundete.


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04. - 06. Mai 2018        Kuta  -  Tegenungan  -  Bedulu  -  Jakarta  -  Dubai

                                     Frankfurt


Der Freitag gehörte mal ganz allein der Entspannung und es wurde den ganzen Tag nur im Pool geschwommen und die Bräune weiter auf Vordermann gebracht.

Abends nahm man noch am All you can eat BBQ auf der Dachterrasse teil, bei welchem der Grill vorz üglich rauchte und traumhaft gespeist wurde. Der Tag Ruhe tat auch mal gut, bevor es morgen mit der Höllenmaschine wieder über die Insel geht.


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Und schon war er gekommen, der letzte Tag auf Bali. Da der Flieger zurück nach Jakarta aber erst für den Abend gebucht wurde, war noch genügend Zeit für etwas Sightseeing.

Eigentlich war für heute noch das Match bei Bali United geplant, welches aufgrund der Abendverlegung aber zeitlich nicht mehr passte. Auch nicht schlimm und somit startete man den Tag mit dem Besuch des Tegenungan Wasserfalls.



Auch hier gilt unbedingt die Devise früh anzureisen um dem Ansturm zu entgehen. Ich war bereits um 8 Uhr da und hatte die Anlage fast für mich alleine. Die Souvenirshops sind teilweise noch zu und kaum Touris um die Uhrzeit.

Die Lage des Wasserfalls mal wieder traumhaft im Dschungel und ganze 165 Treppenstufen führen hinunter für 15.000 Rupien Eintritt.









Unten angekommen kann man bis kurz vor den Wasserfall heranschwimmen und bekommt eine herrliche Abkühlung. Ein paar Runden wurden gedreht und danach die schöne Aussicht genossen.









Als man sich dann langsam die Treppe wieder hochquälte kamen auch schon die ersten Ausflugsbusse mit den Pauschaltouristen an. Also nix wie auf den Roller und den Gashebel nach hinten gedreht.

Letzter Stopp für heute war die Tempelanlage Goa Gajah, welche die Elefantenhöhle beherbergt. Mal was anderes auf Bali und bei der Hitze eine tolle Abkühlung. Auch hier möchte man 15.000 Rupien als Eintritt haben und den Sarong gibt’s wie immer gratis dazu.







Die tolle Landschaft auf Bali überrascht einen doch immer wieder aufs neue und auch hier findet man sich mitten in der Natur wieder, mit Palmen ohne Ende, kleinen Wasserfällen und Lianen welche die Bäume runter hängen.

Die Elefantenhöhle ist bekannt durch den tollen Eingang mit dem großen Dämonengesicht, wohingegen man im Inneren nur eine Ganesha Statue in ziemlicher Dunkelheit vorfindet.










Der Rest der Anlage besteht aus einem kleinen Tempel und unzähligen Wegen durch den Dschungel. Cooler letzter Spot hier auf Bali und für mich ging’s damit zurück nach Kuta.

Roller an der Ecke am Hotel wieder schadenfrei abgegeben, wurde der Nachmittag bis zum Abflug am Pool verbracht.



Am Abend dann zuerst mit Air Asia zurück nach Jakarta und von dort über Dubai mit Emirates back to Germany, welches man Sonntagmittag wieder erreichte.

Ganz toller Ausflug nach Südostasien, welcher mir sehr gut gefallen hat. Besonders Bali konnte sehr gut Punkten mit netten Stränden, freundlichen Menschen und reichlich Kultur.


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Hier geht die Reise zurück nach Timor-Leste