Von Cancun bis Buenos Aires

                      Von den Maya zu den Gauchos



Eine Reise durch Mittel- und Südamerika


Honduras





15. August  -  16. August 2013                  Copan Ruinas


Abreise also heute aus San Salvador nach Honduras. Die eigentlich angedachte direkte Shuttlebusfahrt nach Copan Ruinas wurde mir leider ein Tag vorher aufgrund fehlender Mitfahrer von der Agentur abgesagt.

Somit schlug man sich zuerst in gut 3 Stunden per Chickenbus an den Grenzübergang nach El Poy durch, bevor es dort zu Fuß über die Grenze nach Honduras ging.

Die Ausreise aus El Salvador ging recht fix, lediglich an der Migracion de Honduras musste man eine Einreisekarte ausfüllen und sich etwas länger anstellen. Als man aber letztendlich dran war und die 3 $ Einreisegebühr bezahlt hatte, durfte man mit einem " Welcome to Honduras " vom Zollbeamten den Schlagbaum passieren.



Hinter der Grenze warten dann auch schon direkt die Minibusse, welche einen in gut 15 Minuten in die nächst größere Stadt Nueva Ocotepeque bringen. Hier wurde man direkt am Bus nach La Entrada rausgelassen, welcher für weitere 3 Stunden das Gefährt war.

Hier dann angekommen standen nochmals 2 Stunden Minibusfahrt nach Copan Ruinas an, bevor man nach insgesamt 10 1/2 Stunden sein Ziel erreichte.

Froh endlich angekommen zu sein, gings fix ins Hostal Berakah einchecken und dann an den nahegelegenen Parque Central zum Abendessen.







Im Hostal wurde dann noch die Wäsche abgegeben und nach einer ausgiebigen Dusche fiel man hundemüde ins Bett.

 


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Am nächsten Morgen war erst mal ausschlafen angesagt, bevor es kurz vor Mittag zu Fuß die 400 m zu den Ruinen ging.




300 Lempiras ( 27 Lempiras = 1 € ) waren für die Mayastätte zu entrichten, welche seit dem 19. Jahrhundert erforscht wird. Seit 1980 gehört auch diese Stätte dem UNESCO Weltkulturerbe an. Copan befindet sich auf 600 m über dem Meeresspiegel im Tal des Rio Copan und wird von mehreren 2.000 m hohen Bergen umringt.

Die Stätte von Copan beherbergt die mit am besten erhaltenen Ruinen aus der Mayazeit und gerade die eingemeißelten Gesichter und Figuren sind in einem beeindruckend guten Zustand.






Über den sehr gepflegten Gran Plaza kommt man wie auch schon bei den anderen Stätten zur Akropolis, den Wohnkomplexen der Maya.

Rund um die Bauten befinden sich viele Altare und Stelen, welche beeindruckende Figuren und Gesichter tragen.














Nach gut 3 Stunden war dann alles besichtigt und man machte sich auf den Rückweg in die Stadt.
Der restliche Tag wurde relaxed auf der Terrasse des Hostals mit Salva Vida Cervezas in der Hängematte verbracht.



Ein paar Zimmerkollegen gesellten sich dazu und mit netten Reisegeschichten verging der Abend wie im Flug. Morgen bringt einen der Casasola Express Bus weiter nach La Ceiba.



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17. August  -  18. August 2013          La Ceiba


Bereits um 6 Uhr bestieg man den Bus in Richtung San Pedro Sula, wo man kurz den Bus nach La Ceiba wechseln musste. Das Busterminal von San  Pedro Sula ist das größte in ganz Mittelamerika und kommt mit ewig vielen Bussteigen daher.

Als man dann im Wartesaal auf den Bus wartete, lief einem schon wieder die Schwedin Emma in die Arme, welche ebenfalls auf dem Weg nach La Ceiba war.
Somit war für Gesprächsstoff gesorgt und gemeinsam bestieg man den Bus in Richtung La Ceiba.

Hier kurz nach Mittag aufgeschlagen, gings für Emma weiter auf die Bay Islands und für mich zum gebuchten Hotel El Estadio direkt am Ground gelegen.




Bis zum Kick Off am Abend war noch Zeit und somit brach man zu einem kleinen Rundgang durch die City auf. Ganz netter Palacio Municipal mit angrenzendem Parque Central, ähnlich den anderen Städten.





Über ein Essen gings zurück zum Hotel und später dann die 20 m zum Eingang des Estadio Ceibeno.



                                                       CD Vida  -  CD Victoria

                                                      Estadio Ceibeno


Hier kam es am heutigen Abend zum Derby zwischen den beiden Clubs der Stadt. Gut 5.000 Zuschauer wollten sich das Match nicht entgehen lassen und kamen ins 15.000 er Stadion mit 20 Betonstufen rundherum.








Lediglich in der Mitte der überdachten Hauptseite gibts ein paar Sitzschalen, wohingegen der Rest des Grounds mit farbigen Stufen daher kommt.





Getrennte Fanblöcke gabs nicht und somit saß alles quer durcheinander. Auf der Gegengeraden versammelten sich ein paar sangeswillige von C.D. Victoria, wohingegen die Sups von C.D. Vida keinerlei Support zu Stande brachten.

Spiel dafür um so besser und ein spannendes Derby endete 3-2 für C.D. Vida, wobei der Siegtreffer erst in der 94. Minute durch einen Foulelfmeter fiel.





Nach dem Kick zurück zum Hotel wo der Abend bei ein paar Cervezas zu Ende ging.



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Tegucigalpa


Wieder gings früh aus dem Bett und per Taxi zum Hedman Alas Busterminal. Nach den harten Sitzbänken der Chickenbusse der letzten Tage, gönnte man sich für die heutige Fahrt in die Hauptstadt Tegucigalpa mal die Executive Class von Hedman Alas.

Hier bekommt man dann seinen persönlichen Extrasitz, welchen man fast waagerecht zurücklehnen kann und auch ein Lunchpaket gibts mit auf den Weg.



Auch auf dem Weg in die Hauptstadt musste in San Pedro Sula kurz der Bus gewechselt werden, bevor man nach gut 6 Stunden dort ankam.

Per Taxi rüber ins Linda Vista Hotel, wo man im Garten etwas relaxte. Von hier hat man ebenfalls einen netten Ausblick über die Stadt.



Weiter gings in gut 10 Minuten zu Fuß zur heutigen Partie des Tages.



                                                  CD Olimpia  -  Real CD Espana

                                     Estadio Nacional Tiburcio Carias Andino


Das Nationalstadion von Honduras bietet Platz für 35.000 Besucher und ist Heimspielstätte sowohl von C.D. Olimpia, als auch vom Stadtrivalen C.D. Motagua.

Zum heutigen Heimspiel von C.D. Olimpia strömten 9.000 Zuschauer bei Eintrittspreisen von 30 - 200 Lempira ins weite Rund.





Hohe Betonstufen in den Kurven sowie auf der Geraden und eine überdachte Hauttribüne mit Sitzplätzen und VIP Logen hat der Ground zu bieten und kann direkt gefallen.







Stimmung der Heimfans gabs von der Geraden, wohingegen keinerlei Auswärtsfans gesichtet wurden. Spielerisch bot Olimpia heute eine schlechte Leistung und verlor völlig verdient mit 0-2.










Nach dem Kick wurde noch zu Abend gegessen, ehe es zurück ins Hotel ging. Morgen gehts weiter per TICA Bus nach Nicaragua.




hier geht die Reise weiter nach Nicaragua


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hier geht die Reise zurück nach El Salvador